{"id":117,"date":"2021-02-25T19:01:53","date_gmt":"2021-02-25T18:01:53","guid":{"rendered":"https:\/\/ab50.de\/magazin\/?p=117"},"modified":"2026-05-01T05:45:11","modified_gmt":"2026-05-01T03:45:11","slug":"rheuma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ab50.de\/magazin\/rheuma\/","title":{"rendered":"Rheuma ab 50 &#8211; Die wichtigsten Fakten erkl\u00e4rt"},"content":{"rendered":"<h2>Die wichtigsten Fakten \u00fcber Rheuma<\/h2>\n<p>Eine fr\u00fchzeitige Behandlung von Rheuma-Erkrankungen ist wichtig f\u00fcr einen positiven Verlauf der Krankheit. Es gibt allerdings verschiedene Rheuma-Varianten.<\/p>\n<h2>Rheuma nicht gleich Rheuma<\/h2>\n<p>Die Bezeichnung Rheuma dient als Sammelbegriff f\u00fcr mehrere Erkrankungen, die den Bewegungs- und St\u00fctzapparat betreffen. Dabei leiden die Betroffenen vor allem unter Schmerzen an den Gelenken. Ebenso k\u00f6nnen aber auch Bindegewebe, Muskeln, Sehnen und Knochen in Mitleidenschaft gezogen werden. Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6ren Entz\u00fcndungen der Gef\u00e4\u00dfe zu den Rheumaleiden. Grunds\u00e4tzlich kann es in jedem Lebensalter zu einer Rheuma-Erkrankung kommen. Besonders betroffen sind Menschen \u00fcber 50. Au\u00dferdem nehmen zahlreiche Erkrankungen einen chronischen Verlauf. Bei Beeintr\u00e4chtigungen der inneren Organe drohen gravierende Komplikationen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Rheuma Ursachen<\/h2>\n<p>Bei zahlreichen Rheumabeschwerden l\u00e4sst sich keine konkrete Ursache finden. Bei den nicht-entz\u00fcndlichen Formen sind oft \u00dcberbeanspruchung oder Verschlei\u00df der Gelenke durch ein h\u00f6heres Lebensalter ausl\u00f6send. Als Risikofaktoren gelten<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Fehlstellungen der Gelenke<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Knochenfrakturen an den Gelenken in der Vergangenheit<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>l\u00e4ngerer Bewegungsmangel<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>entz\u00fcndliche Erkrankungen der Gelenke<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\u00dcbergewicht<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei zahlreichen Rheumaleiden handelt es sich um Autoimmunerkrankungen. Dabei gehen die Abwehrzellen des Immunsystems gegen die k\u00f6rpereigenen Strukturen vor, was wiederum zu Entz\u00fcndungen f\u00fchrt. Aus welchem Grund diese Fehlfunktion des Abwehrsystems auftritt, lie\u00df sich bislang nicht ergr\u00fcnden. Bei vielen Patienten besteht allerdings eine genetische Veranlagung.<\/p>\n<p>Manchmal werden die Erkrankungen auch durch unterschiedliche Umwelteinfl\u00fcsse beg\u00fcnstigt. Gleiches gilt f\u00fcr Tumorerkrankungen, Infektionskrankheiten und Rauchen.<\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Rheuma Symptome<\/h2>\n<p>Ein typisches Symptom von Rheuma sind Schmerzen in den Gelenken. Weiterhin k\u00f6nnen schmerzhafte Beschwerden in Bindegewebe, Haut und Muskeln auftreten. Zu den Anzeichen von Gelenkentz\u00fcndungen z\u00e4hlen<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Schmerzen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\u00dcberw\u00e4rmung<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Schwellungen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>R\u00f6tungen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Beeintr\u00e4chtigungen der Gelenkfunktionen wie schlechtere Beweglichkeit<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Entz\u00fcndliche Rheumaleiden k\u00f6nnen au\u00dferdem allgemeine Symptome hervorrufen<\/h2>\n<ul>\n<li>\n<p>diffuse Gliederschmerzen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>M\u00fcdigkeit<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Verlust an Gewicht<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>n\u00e4chtliche Schwei\u00dfausbr\u00fcche<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>leichtes Fieber<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ver\u00e4nderungen auf der Haut<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Rheumaarten wie entz\u00fcndliches Rheuma<\/h2>\n<p>Es gibt mehr als einhundert Erkrankungen wie entz\u00fcndlich-rheumatische Formen, die unter dem Begriff Rheuma zusammengefasst werden. Zu den am h\u00e4ufigsten vorkommenden Formen geh\u00f6ren:<\/p>\n<h2>Rheumatoide Arthritis<\/h2>\n<p>Allein in Deutschland leiden rund 550.000 Bundesb\u00fcrger unter einer rheumatoiden Arthritis (RA). Sie ist auch als chronische Polyarthritis bekannt. Verursacht wird sie durch eine Fehlfunktion des menschlichen Immunsystems, die eine chronische Entz\u00fcndung der Gelenkinnenhaut hervorruft.<\/p>\n<p>Bemerkbar macht sich die RA durch Funktionseinbu\u00dfen, \u00dcberw\u00e4rmung und Schwellungen. Wird die rheumatische Erkrankung nicht zur rechten Zeit behandelt, droht die Zerst\u00f6rung von Knorpel und Knochen am Gelenk. Am h\u00e4ufigsten zeigt sich die chronische Polyarthritis zwischen 50 und 70 Jahren. Dabei ist das weibliche Geschlecht drei Mal so oft betroffen wie das m\u00e4nnliche.<\/p>\n<p>Bei bis zu 90 Prozent aller Patienten bestehen zwei Jahre nach der Diagnose Gelenksch\u00e4den, die nicht mehr zu beheben sind. Es kommt zu Funktionseinschr\u00e4nkungen, die sogar ganz normale Dinge des Alltags wie das \u00d6ffnen von Gegenst\u00e4nden oder das K\u00e4mmen der Haare problematisch werden lassen. So sind rund 10 Prozent aller erwerbst\u00e4tigen RA-Patienten nach zwei bis f\u00fcnf Jahren nicht mehr dazu imstande, ihrem Beruf nachzugehen.<\/p>\n<p>Als typisches Symptom der rheumatoiden Arthritis gilt die Gelenksteife am Morgen, die meist \u00fcber eine halbe Stunde andauert. Dabei zeigen sich Beschwerden auf beiden K\u00f6rperseiten. Besonders an den Kleingelenken der Finger und Zehen machen sie sich bemerkbar. Oft sind auch Muskeln und Sehnen betroffen. Halten Schwellungen und Schmerzen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum an, ist ein Arzt zu konsultieren.<\/p>\n<h2>Morbus Bechterew<\/h2>\n<p>Eine andere rheumatische Erkrankung ist Morbus Bechterew. In der Medizin wird sie auch als ankylosierende Spondylitis bezeichnet. In Deutschland leiden etwa 340.000 Personen darunter. Bei dieser chronisch-entz\u00fcndlichen Erkrankung verkn\u00f6chern die Wirbels\u00e4ule sowie die Kreuzbeingelenke zunehmend, sodass es zu ihrer Versteifung kommt. Mitunter treten die Entz\u00fcndungen auch an der H\u00fcfte oder am Knie auf. Ebenso betroffen sein k\u00f6nnen der Darm, die Haut sowie Augen und Sehnen.<\/p>\n<p>Die Erkrankung setzt in der Regel im Alter zwischen 20 und 40 Jahren ein und nimmt einen schubweisen Verlauf. Bei M\u00e4nnern zeigt sie sich etwas h\u00e4ufiger als bei Frauen. Nicht immer muss sie Einschr\u00e4nkungen der K\u00f6rperfunktionen zur Folge haben.<\/p>\n<h2>Lupus erythematodes<\/h2>\n<p>Als systemischer Lupus erythematodes (SLE) wird eine Kollagenose bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des Bindegewebes. In deren Verlauf werden die K\u00f6rperstrukturen vom Immunsystem attackiert. Aus welchem Grund dies geschieht, ist bislang unklar. Die Patienten leiden unter Gelenkentz\u00fcndungen und Ver\u00e4nderungen der Haut. Meist sind auch die inneren Organe betroffen.<\/p>\n<p>Allein in Deutschland sind sch\u00e4tzungsweise 60.000 Menschen an SLE erkrankt. In der Regel tritt das Leiden bereits bei jungen Erwachsenen auf. Frauen leiden deutlich h\u00e4ufiger als M\u00e4nner unter der Autoimmunkrankheit. Als typische Symptome gelten R\u00f6tungen auf Nasenr\u00fccken und Wangen, die die Form eines Schmetterlings aufweisen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus reagieren die Patienten sehr sensibel auf Sonnenstrahlen. Des Weiteren zeigen sich Gelenkentz\u00fcndungen, die mit Schwellungen und Schmerzen einhergehen. Vor allem Knie sowie Hand- und Fingergelenke leiden darunter.<\/p>\n<p>Manchmal treten auch Beschwerden an Gehirn, Herz, Nieren oder Lunge auf. Oft verl\u00e4uft SLE schleichend, kann aber auch schubartig auftreten.<\/p>\n<h2>Psoriasis-Arthritis<\/h2>\n<p>Die Psoriasis-Arthritis (PsA) tritt meist in Verbindung mit der Schuppenflechte (Psoriasis) auf. Dabei setzt eine Entz\u00fcndung der Gelenke ein. Ursache ist eine Fehlsteuerung des Abwehrsystems. Das Immunsystem geht deswegen gegen die Gelenke und die Haut vor, was zu einer chronisch-entz\u00fcndlichen Erkrankung f\u00fchrt. Auf der Haut bilden sich schuppige Plaques. Die Symptome auf der Haut treten oft Jahre vor der Entz\u00fcndung der Gelenke auf. Bei ca. 20 Prozent aller Schuppenflechte-Patienten kommt es zu einer PsA.<\/p>\n<p>Allein in Deutschland sind ungef\u00e4hr 400.000 Personen von der Erkrankung betroffen. Als typisches Merkmal gelten Ver\u00e4nderungen an den N\u00e4geln wie Vertiefungen oder Verf\u00e4rbungen.<\/p>\n<p>Viele PsA-Patienten leiden auch unter psychischen Problemen, weil ihr Alltagsleben durch die Erkrankung eingeschr\u00e4nkt wird. Im Extremfall isolieren sie sich von ihren Mitmenschen.<\/p>\n<h2>Rheuma fr\u00fchzeitig erkennen<\/h2>\n<p>Um Rheumaerkrankungen gut behandeln und die Lebensqualit\u00e4t der Patienten steigern zu k\u00f6nnen, ist es wichtig, das Leiden auch rechtzeitig als Rheuma zu erkennen. Allerdings f\u00e4llt dies gerade bei \u00e4lteren Patienten oft schwer. So macht sich die Erkrankung bei Senioren oft nur an einigen Gro\u00dfgelenken wie Knien oder Schultern zuerst bemerkbar. In vielen F\u00e4llen gehen die \u00c4rzte dann von einer Arthrose aus.<\/p>\n<p>Auch R\u00f6ntgenuntersuchungen oder Laborwerte, die bei jungen Patienten rasch ansteigen, geben bei \u00e4lteren Patienten nicht immer Aufschluss, weil Rheumafaktoren oder bestimmte Antik\u00f6rper bei ihnen oft fehlen. Es wird daher empfohlen, sich an einen erfahrenen Rheumatologen zu wenden.<\/p>\n<p>Eine korrekte Rheuma-Diagnose ist \u00fcberaus wichtig, damit der Patient auch die passenden Arzneimittel erhalten kann. Dar\u00fcber hinaus bedarf eine rheumatoide Arthritis einer umgehenden Therapie. L\u00e4sst sich kein Termin bei einem Rheumatologen erhalten, ist es ratsam, ein Rheumazentrum aufzusuchen.<\/p>\n<p>Je eher mit der Behandlung begonnen wird, desto besser. In der fr\u00fchen Phase der Erkrankung sind die Gelenke noch nicht so schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, sodass die verabreichten Medikamente eine optimale Wirkung entfalten k\u00f6nnen. Manchmal l\u00e4sst sich das Rheumaleiden sogar stoppen. Aber auch bei sp\u00e4terer Diagnosestellung ist es durchaus m\u00f6glich, die Beschwerden zu lindern.<\/p>\n<h2>Rheuma Therapie und Medikamente<\/h2>\n<p>Zu den wichtigsten Behandlungen gegen Rheumaerkrankungen z\u00e4hlt die Gabe von Medikamenten. Deren Wirkstoffe werden h\u00e4ufig miteinander kombiniert. Bei einem akuten Rheumaschub erhalten die Patienten neben Schmerzmitteln wie nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) auch Kortison. Bei manchen Patienten m\u00fcssen zudem starke Schmerzmittel wie Opiate verordnet werden. F\u00fcr eine l\u00e4ngere Therapie eignen sie sich jedoch nicht. Sowie sich die akuten Beschwerden unter Kontrolle befinden, wird die Rheumabehandlung umgestellt.<\/p>\n<p>Dann kommen klassische Basismedikamente wie Methotrexat zum Einsatz, die lang wirksam sind. Es dauert jedoch Wochen oder sogar Monate, bis ihre Wirkung eintritt. Manchmal wird noch ein zweites Basismedikament verordnet. Kommt es dadurch nicht zur Besserung, werden Biologika wie Etanercept oder Adalimumab verabreicht. Sie bewirken eine Blockade der Abwehrsubstanzen. Ein Problem k\u00f6nnen die Nebenwirkungen der Pr\u00e4parate sein.<\/p>\n<p>Bessern sich die Beschwerden, l\u00e4sst sich die Dosis reduzieren. Sinnvoll ist zudem eine begleitende <a href=\"https:\/\/ab50.de\/magazin\/sport-ab-50\/\">Physiotherapie<\/a>.<\/p>\n<h2>Ern\u00e4hrung bei Rheuma<\/h2>\n<p>Bei der Linderung der Rheumabeschwerden spielt auch die <a href=\"https:\/\/ab50.de\/magazin\/gesunde-ernaehrung-ab-50\/\">Ern\u00e4hrung<\/a> eine hilfreiche Rolle. Sie kann sich positiv auf den Verlauf der Erkrankung auswirken. Als hilfreich bei einer rheumatoiden Arthritis gelten:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>eine ausgewogene Ern\u00e4hrung mit reichlich Obst und Gem\u00fcse<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>zwei Mal in der Woche Fisch<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Milch und Milchprodukte, die fettreduziert sind<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>nur einmal pro Woche Wurst und Fleisch<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>unges\u00fc\u00dfter Tee und Wasser als Getr\u00e4nke<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf den Genuss von Alkohol ist besser zu verzichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die wichtigsten Fakten \u00fcber Rheuma Eine fr\u00fchzeitige Behandlung von Rheuma-Erkrankungen ist wichtig f\u00fcr einen positiven Verlauf der Krankheit. Es gibt allerdings verschiedene Rheuma-Varianten. 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